ATS Buntentor – Quer durchs Weserstadion (08.08.26)

Bei der zweiten Auflage des Weserstadionlaufs geht es wieder quer durch die Arena: durch die Tiefgarage, die Leichtathletikhalle, den Presseraum, die Tribünen hoch und wieder hinunter. So sieht man das Stadion aus allen Ecken und Winkeln, doch der Blick sollte nicht nur der Umgebung gelten. Schließlich erfordern die vielen Treppen, scharfen Kurven und teilweise rutschigen Böden volle Konzentration.

Gestartet wird in Wellen von rund 20 Läuferinnen und Läufern, damit es auf der Strecke nicht zu eng wird. In der ersten Startwelle ist auch Morten Weber dabei, der sich zunächst auf Platz zwei einsortiert. Nach gut einem Kilometer übernimmt er dann aber die Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgibt.

Nach unzähligen Treppen, Kurven und Abstechern durch die Katakomben hat Morten mittlerweile die Orientierung verloren und weiß nicht mehr so genau, wo im Stadion er sich gerade befindet. Also einfach nur noch der Strecke folgen und schauen, wo man als Nächstes herauskommt. Das Ziel ist inzwischen vor allem eines: Hauptsache keinen Umweg oder eine Extrarunde laufen! So wie einst Gerrit L., der für seine 3.000 Meter im Weserstadion achteinhalb Runden benötigte, so die bis heute nicht aufgeklärte Legende... :-)

Nach 17:54 Minuten erreicht Morten dann aber schließlich als Erster und ohne Extrarunde das Ziel und sichert sich damit zugleich auch den Gesamtsieg. Ebenfalls finishen Heike Meyer-Jodeit in 26:39 Minuten und Lara Meral in 35:46 Minuten.

Unser Foto zeigt den Athleten vor dem interessierten Fachpublikum, links und rechts in der Farbe der Hoffnung die Sitzschalen in Vorerwartung des Sieges. Sogleich wird er unterhalb des Schriftzuges "Goldschmaus" der Goldmedaille des Tages entgegeneilen. Bereits passiert wurde unten die prophetische Botschaft "Einer wird´s erreichen. der Erste" (kurz ewe.de)...

 

2026 08 08 Stadionlauf Morten